Der Extremsport erreichte seine Berühmtheit durch den damals sensationellen Sprung des Neuseeländers A. J. Hackett vom Eiffelturm im Jahre 1986, der Bungeejumping schließlich auch zu einem erfolgreichen Unternehmen machte.

Heute gehört das Springen von Klippen und hohen Bauwerken mit Sicherung durch lediglich ein Seil am Bein zum Alltag in Neuseeland und zum festen Repertoire vieler Extremsport-Fans und wagemutigen Neuseeland-Touristen. Der Adrenalinausstoß, den der Körper bei einem Sprung von einer Plattform in Schwindel erregender Höhe in atemstockende Tiefen erfährt, könnte kaum größer sein und stößt an die Grenzen des menschlich Ertragbaren.

Tatsächlich ist die Organisation rund um das Bungeejumping aber bestens strukturiert und die Sicherheit der Springer wird mit oberster Priorität behandelt. Wer sich den Wagemutigen anschließen will, findet in Queenstown eine gute Basis. Die Stadt ist quasi von Bungeeseilen umzingelt und bietet Sprünge für Neueinsteiger, die sich zunächst an den 43m freien Fall heranwagen wollen, bis hin zu dem 134-m-Nevis-Highwire-Sprung, die Krönung aller Bungeejumpings.

Darüber hinaus gibt es Bungeejumping-Stationen in Taupo, Waikato sowie außerhalb von Hanmer Springs. Sie werden im ganzen Land angeboten, sind aber in Queenstown und in Hawke’s Bay besonders populär. Für die Flügel verleihende Erfahrung zahlt man pro Tandemflug zwischen 180 und 200 NZ$.