10 Gründe für ein Studium in Neuseeland

Es gibt diejenigen, die ihr komplettes Studium an ein und derselben Hochschule absolvieren. Es gibt aber auch diejenigen, die sich der Herausforderung stellen und sich für ein oder mehrere Auslandsemester entschließen oder sogar ihren Abschluss in einem anderen Land machen.

Dabei ist das englischsprachige Ausland, insbesondere aufgrund der Stellung des Englischen als am weitesten verbreitete Weltsprache, sehr beliebt. An dieser Stelle bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Wer gerne in Europa bleiben möchte, für den stellt ein Auslandsstudium in Großbritannien eine attraktive Alternative da. Für die, die weiter weg möchten, ist ein Studium in den USA oder Kanada üblich, aber warum nicht ein wenig weiter denken? Nicht nur England oder die USA, sondern auch Neuseeland bietet eine Vielzahl von Studienmöglichkeiten, die sich hinter denen anderer englischsprachiger Länder nicht verstecken müssen. Denn was bei einem Auslandsstudium auch zählt, ist nicht nur das Studienangebot, sondern auch inwieweit Abschlüsse anerkannt werden, welche Praxisnähe gegeben ist und nicht zuletzt nehmen die finanziellen Rahmenbedingungen einen hohen Stellenwert ein.

Die folgenden 10 Punkte sollen darstellen, aus welchen Gründen man sich bei einem Studium im englischsprachigen Ausland für Neuseeland entscheiden kann und sollte.

Die Besiedlungsgeschichte Neuseelands ist im Vergleich zu anderen Ländern noch sehr jung. Im Jahre 1870 wurde die Universitätsbildung nach englischem Vorbild eingeführt. Heute gibt es acht große Universitäten, die Studienprogramme in allen Fachbereichen anbieten.

#1 Das neuseeländische Bildungssystem

Das neuseeländische Bildungssystem setztsich aus 3 wesentlichen Teilen zusammen: die Primary (von Alter 5-12), die Secondary (von Alter 13-18) und die Tertiary Schools, die die Hochschulen darstellen. Nach der Secondary School, also nach 13 Schuljahren, kann man an eine Universität wechseln oder man kann sich alternativ für eine Polytechnic, ein Institute of Technology oder für eine private Bildungseinrichtung entscheiden. Die letzten 3 genannten Bildungseinrichtungen sind der deutschen Fachhochschule ähnlich. Den höchsten Abschluss, den man hier erreichen kann, ist der Master’s Degree. Das Positive ist, dass ein späterer Wechsel zu einer Universität, wo es bis zum Doktortitel geht, möglich ist und die zuvor erbrachten Leistungen anerkannt werden. Die einzelnen Bildungsstufen dieser zwei Varianten, Uni und fachhochschulähnliche Ausbildung, sind demnach eng miteinander verbunden und einzelne Qualifikationen miteinander kombinierbar. Dies ist ein Vorteil der neuseeländischen Hochschulbildung.

#2 Akzeptanz neuseeländischer Abschlüsse im Ausland

Was ist mit der Akzeptanz neuseeländischer Abschlüsse im Ausland? Die neuseeländische Hochschullandschaft orientiert sich nach dem britischen Vorbild, sodass die dort erlangten Abschlüsse im Vergleich zu denen britischer oder amerikanischen Hochschulen mindestens gleichwertig sind. Das Bildungsniveau ist sehr hoch, nicht zuletzt durch die Festlegung und Kontrolle von Qualitätsstandards von staatlicher Seite. Um die Akzeptanz der Abschlüsse braucht man sich daher keine Sorgen zu machen.

#3 Die Neuseeländer legen viel Wert auf Praxisnähe

Hier wird man nicht nur mit theoretischem Wissen gefüttert, sondern kann bereits praktische Berufserfahrungen sammeln. Die einfachste Variante ist, einfach Aushänge für studentische Tätigkeiten im Auge zu behalten. Dazu kommen viele Forschungsaktivitäten, die die Vielseitigkeit des Studiums erweitern.

Wo kann man in Neuseeland studieren?

Mittlerweile verfügt Neuseeland 7 Universitäten, die den Studenten ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten bieten. Eine Qualitätskontrolle der angebotenen Studiengängen erfolgt von staatlicher Seite, eine ausgeprägte Praxisnähe ist vorhanden, sodass bereits erste Berufserfahrungen gesammelt werden können und durch den engen Kontakt zu Dozenten und Professoren erhalten Studenten die benötigte Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben sowie bei eventuell auftretenden Problemen.

Durch den Einfluss Großbritanniens als ehemalige Kolonialmacht orientiert sich auch das neuseeländische Bildungssystem nach dem britischen Vorbild. Die in Neuseeland erlangten Abschlüsse sind weltweit anerkannt und die Qualität des Studiums steht den anderer englischsprachigen Länder in nichts nach, sodass man sich um die Anerkennung seines Studiums keine Sorgen machen muss.
Grundsätzlich gibt es in Neuseeland zwei Hauptzweige, von denen die Studenten wählen können: die Universities und Colleges of Education sowie die Polytechnics, Institutes of Technologies und Private Education Providers

 

#4 Studienbedingungen

Wie bereits erwähnt, gibt es derzeit acht große Universitäten, die durchgehend sehr moderne Bildungseinrichtungen sind. Sie bereiten ihre Studenten auf die vielfältigen Anforderungen in Wirtschaft, Technik, Forschung und weiteren Bereichen vor. Studenten in Neuseeland wird ein vielseitiges und vor allem attraktives Studienumfeld geboten. Es gibt Seminarräume auf den neuesten Stand der Technik, Bibliotheken, Labore, PC-Räume aber auch um die außerschulischen Aktivitäten der Studenten sorgt man sich in Neuseeland. Die Unis verfügen über Sporteinrichtungen, Studentenclubs, parkähnliche Grünanlagen sowie von den Klubs organisierten Aktivitäten außerhalb des Lernalltages. Dies soll einerseits optimale Studienbedingungen garantieren sowie einen Ausgleich zu dem umfangreichen Lernstoff bieten.

#5 Betreuung

Dies ist gerade für ausländische Studenten, für die die Landessprache nicht die Muttersprache ist, besonders wichtig. Fernab des gewohnten Lebensumfeldes bietet dies ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Jede neuseeländische Universität verfügt über ein International Office, welches eine Betreuung für alle Bereiche anbietet. Sei es nun um die Vermittlung eines Wohnheimplatzes oder Fragen zu Kursen oder zum Visum – hier kann man als ausländischer Student die Hilfe bekommen, die man vielleicht gerade am Anfang dringend benötigt. Bereits bevor man überhaupt sein Heimatland verlassen hat, bekommt man vom International Office ein sogenanntes Pre-Departure-Package, welches einen Einblick über das Leben an einer neuseeländischen Uni liefert. Die Betreuung beginnt demnach vor der Abreise aus dem Heimatland und währt bis zur Abreise aus Neuseeland an. Regelmäßig werden Orientierungsveranstaltungen oder sogar internationale Abende organisiert.

#6 Studiengebühren

Sehr gute Studienbedingungen hin oder her, oft ist das Geld keine unwichtige Entscheidungsdeterminante. Natürlich sind auch in Neuseeland Studiengebühren zu bezahlen, wofür man jedoch unterschiedliche finanzielle Unterstützung beantragen kann (AuslandsBAföG, Stipendien, Studienkredite etc.). Je nach Fachrichtung und Hochschule werden unterschiedliche Studiengebühren erhoben, bleiben jedoch unter denen englischer oder amerikanischer Hochschulen. In den USA gilt fast der Grundsatz – je renommierter die Universität, desto höher die Studiengebühren.

#7 In Neuseeland gibt es keine Massenuniversitäten

Ein ganz wichtiger Punkt: In Neuseeland gibt es keine Massenuniversitäten, wo das Einzelindividuum Gefahr läuft unterzugehen. Das engagierte Dozenten und Professoren versuchen sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Studenten zu orientieren, denn man will sie auf die Herausforderung der heutigen Zeit vorbereiten.

#8 Lebenserhaltungskosten

Diese sind in Neuseeland fast gleichwertig wie in Deutschland, liegen teilweise fast darunter. Das Leben und damit auch das Studieren ist demnach günstiger als in Deutschland oder anderen englischsprachigen Ländern.

#9 Neuseeland ist ein Land mit einer einzigartigen Natur.

Hier findet man so ziemlich alles, wofür man sonst mehrere Länder bereisen müsste. Tropische Wälder, eine sehr vielseitige Küstenlinie mit südseeähnlichen Stränden, schneebedeckte Berge auch im Sommer und auf der anderen Seite faszinierende geothermale Aktivitäten mit heißen Quellen und Vulkanen. Neben seinem Studium kann man die Vielseitigkeit dieses verhältnismäßig kleinen Landes (269.000km2) entdecken.

#10 Neuseeländer

Ein nicht unwesentlicher Grund für ein Studium in Neuseeland ist nicht zuletzt die Gastfreundschaft der Menschen. Hier wird man mit offenen Armen empfangen und lernt dabei sehr viel über die Mentalität der Menschen und über den entspannten Lebensstil der Neuseeländer.

Gerne beraten wir dich kostenfrei zu den Universitäten in Neuseeland.