Schulsystem Neuseeland

International anerkanntes Bildungssystem Neuseeland

Das Bildungssystem in Neuseeland bzw. Schulsystem in Neuseeland ist international anerkannt und bietet vielseitige Möglichkeiten für internationale Studenten.

Neuseelands Bildungssystem ist in drei Stufen unterteilt: Frühes Lernen (Early Learning) - von der Geburt bis zum Schuleintritt, der allgemeine Schulbildung - von 5 bis 19 Jahren und der tertiären Bildung - hochschul- und berufsbildung.

Das neuseeländische Schulsystem ist in der Art, wie das australische Schulsystem. Ein Schuljahr ist in vier Termen aufgeteilt. Das erste beginnt Ende Januar und endet Mitte April. Zwischen den einzelnen Termen haben die Schüler immer Ferien.

Der zweite Term beginnt Ende April und geht bis zum Juli. Danach folgt Mitte Juli bis Ende September der zweite Term. Mitte Oktober bis Mitte Dezember ist der letzte Term und die Schüler haben danach ca. 3-4 Wochen Ferien. Das Schulsystem ist gegliedert verschiedene Schularten. In der Primary School, auch Grundschule genannt, besuchen Schüler diese Art von der ersten bis zur sechsten Klasse. Dann folgt die Intermediate School, in Deutschland wie Hauptschule oder Gymnasium. Diese Schulform ist von Klasse sieben bis acht. Eine weiterführende Schule ist die Secondary School von Jahrgang neun bis dreizehn. Schüler können dort ihr Abitur erwerben und dann an der Universität ein Studium beginnen.

In Neuseeland beginnt die Schule um neun Uhr und endet um fünfzehn Uhr. In der Zeit ist auch ein Mittagessen und ein Frühstück enthalten. Eine Klasse besteht aus 20-25 Schülern. In der Secondary School herrscht das Kurssystem und die Schüler sind in den jeweiligen Kursen eingeteilt. Der Schulalttag ist dort eine halbe Stunde länger als in anderen Schulen.

Seit 1989 ist das Ministry of Education für das gesamte Schulsystem zuständig. Diese Behörde veröffentlicht die Rahmenbedingungen für die Schularten. Das nationale Curriculum beschreibt die Wissensgebiete. Im zehnten Schuljahr müssen Sport, Sozialkunde, Technik und andere Schulfächer unterrichtet werden. Nach der zehnten Klasse ist das ausschlaggebend für das National Certificate of Educational Achievement.

Die Eltern bekommen von den Schulen der Schüler Berichte über den Lernerfolg. Das neuseeländische Schulsystem schneidet in der Pisa Studie sehr gut ab. 15 jährige Schüler des Landes waren immer in den meisten Testgebieten auf den ersten sechs Plätzen.

In den Fächerwahl wird viel wert auf Vielseitigkeit gelegt. In der 13 Klasse wählen Schüler ihre Fächer selbst. Es werden in der Regel 6-8 Fäher gewählt. Die Secondary School besteht aus sechs Pflichtfächern, wie Englisch, Mathe, Sport, Kunst, Naturwissenschaften und Technik. Ein Wahlfach besteht aus einer Fremdsprache nach Wahl. Eltern können immer einen Gesprächstermin mit dem Lehrer über den Lernerfolg bekommen.

Schulsystem Neuseeland

Frühkindliche Bildung

In Neuseeland heißt das "Early Childhood Education (ECE)" ist nicht obligatorisch, aber rund 96,8% der Kinder in Neuseeland besuchen die ECE.

Es gibt verschiedene Arten von ECE-Diensten und alle Lerninhalte, die Kinder bei einem ECE-Dienst oder in Kōhanga Reo erfahren, richten sich nach dem Lehrplan von Te Whāriki.

Schulsystem Neuseeland

Informationen für Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Schulsystem in Neuseeland

Über das Neuseeländische Schulsystem

Die Primary School ist mit unserer Grundschule vergleichbar, sie verfügt über 6 Schulstufen. Es gibt eine Grundschule, die Kinder frühestens ab fünf Jahren besuchen dürfen, die primary school. Die Intermediate School fungiert als Mittelstufe und deckte die Schulstufen 7 und 8 ab. Unter Senior School verstehen die Neuseeländer eine weiterführende Schule, die weitere 5 Klassenstufen (Schuljahr 9 bis 13) beinhaltet.

Die Intermediate School, wo Schüler der Mittelstufe unterricht werden, kann eine selbstständige Organisation sein oder als Teil der Primary School, der High School oder einer Composite/Area School geführt werden. Die Composite/Area Schools, die alle drei Schultypen auf einem Campus vereinen, existieren vor allem in ländlichen Regionen Neuseelands.

Eine Schulpflicht für Kinder in Neuseeland gibt es, hier sollen die Kinder die Schule im Alter von 6 bis 16 Jahren besuchen und können diese mit dem National Certificate of Educationel Achievement Level 1 (NCEA) beenden, was dem britischen GCSE entspricht.

In Neuseeland werden keine Noten, sondern Punkte vergeben,die in einem Punktesystem festgehalten werden.

In der Regel kann man mit 18 Jahren einen Abschluß erreichen, der der höchst qualifizierte Schulabschluß in Neuseeland ist, dem deutschen Abitur oder dem britischen A Level entspricht und zum Studieren an einer Hochschule berechtigt. Dieser Abschluß des NCEA Level 3 heißt New Zealand scholarship qualification. Diese Bezeichnung wurde erst im Jahr 2004 eingeführt.

Ein Schuljahr in Neuseeland umfaßt vier Terms und beginnt im Januar und endet etwa Mitte Dezember. Nach jedem Term gibt es Ferien von etwa 1 bis 2 Wochen.

In Neuseeland die Schulbank drücken.

Ganz vorne im internationalen Vergleich der letzten PISA-Studie befindet sich Neuseeland. Ein Grund mehr, sich für ein High-School-Jahr in Neuseeland zu entscheiden. Ob in den großen Städten oder in der ländlichen Gegend, auf der Nord- oder der Südinsel: Dir stehen viele Türen offen!

Neben dem ausgezeichneten Bildungssystem bietet das Land der ‚langen weißen Wolke‘ auch sehr gute Angebote an kulturellen und sportlichen Aktivitäten.  Du kannst dich also auf ein typisches, aktives ‚High-School-Leben‘  im schönen Neuseeland freuen!

Der Unterricht

Die Klassengröße hängt natürlich von der Region ab. Normalerweise sind jedoch zwischen 19 und 24 Personen in einer Schulklasse. Der Unterricht beginnt gewöhnlich um 9 Uhr und wird täglich um 15 Uhr beendet. Es gibt am Vormittag, zu Mittag und am Nachmittag eine Pause. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Klasse in der Primary School zu stärken, werden die Schüler gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Im Gegensatz dazu, besteht in der Secondary School ein Kurssystem. Schüler, die in dieselbe Klasse gehen, nehmen an unterschiedlichen Kurs teilen und sind nicht ständig zusammen.

Zuständig für das Schulsystem in Neuseeland ist das Ministry of Education, welches auch die Rahmenbedingungen, das sogenannte Nationale Curriculum, für alle Schulen festlegt. Die Bildungseinrichtungen müssen sich an den Grundsatzkatalog des Ministeriums halten. Aus dem Nationale Curriculum geht außerdem hervor, dass sich die Schulen auf den Erfolg und die Leistungen der einzelnen Schüler konzentrieren müssen. Wissengebiete, Anforderungen an den Schüler und Fähigkeiten, die erworben werden sollen, werden genauestens beschrieben. Die multikulturellen Begebenheiten der neuseeländischen Bevölkerung müssen von den Schulen ebenfalls berücksichtigt werden.

Curriculum

Zu den wesentlichen Wissensgebieten, die an Schulen unterricht werden müssen, gehören Sport (Health and Physical Education), Kunst (Arts), Sozialkunde (Social Sciences), Technik, Naturwissenschaften, Mathematik und Sprachen.
Außerdem soll jeder Schüler gewisse Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation (communication skills), Rechnen (numeracy skills), Information (information skills), Selbstmanagement (self-management), Konkurrenzdenken (competitve skills), Problemlösung (problemsolving skills), Soziales und Kooperation (social and cooperative skills), Sport (physical skills) und eigenständiges Lernen (work and study skills) erlangen.

Ausschlaggebend für das Curriculum sind ab dem 11. Schuljahr die Voraussetzungen zur Erreichung des „National Certificate of Edcuational Achievement“.

Für jedes Lerngebiet werden im neuseeländischen Schulsystem Standards festgelegt, die von den Schülern erreicht werden müssen. Sie beschreiben ganz genau, was der einzelne Schüler gelernt haben soll und dienen zur Beurteilung. Die Leistung des Schülers wird somit mit dem Lernstandard und nicht mit den Leistungen von Mitschülern verglichen. Durch das Kurssystem werden die Schüler nach ihrem Können eingestuft. Schüler, die in einem Gegenstand besonders talentiert sind, können so auf höherem Niveau lernen. Wer in einem Fach Probleme hat, bekommt in seinem Kurs mehr Aufmerksamkeit und hat nicht das Gefühl zurückzubleiben.

Die Schulen müssen den Eltern regelmäßig Bericht erstatten und angeben, inwieweit sich Schüler verbessert oder verschlechtert haben. Normalerweise erhalten die Eltern einen schriftlichen Bericht, persönliche Gesprächstermine mit Lehrern sind jedoch nicht unüblich.

Beratung zum Schulsystem in Neuseeland mit Go to New Zealand, dem neuseeländischen Schulbüro

National Certificate of Educational Achievement (NCEA)

Das Neuseeländische Schulabschluss NCEA (National Certificate of Educational Achievement) wurde zwischen 2002 und 2004 in Neuseeland eingeführt. Es gibt die Voraussetzungen vor, die Schüler erfüllen müssen, um sich für die Sekundarstufe zu qualifizieren. Das NCEA kann auf unterschiedliche Weise in drei Levels durch die Teilnahme an verschiedenen Kursen erworben werden.

Es gibt drei Stufen von NCEA-Zertifikaten. Auf jeder Stufe müssen die Schüler eine bestimmte Anzahl von Credits erreichen, um ein NCEA-Zertifikat zu erhalten. Credits können über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erworben werden.

NCEA Level 1 - Für jedes Level sind 80 Credits erforderlich (Level 1, 2 oder 3)
NCEA Level 2 - 60 Credits auf Level 2 oder höher + 20 Credits von jedem Level
NCEA Level 3 60 Credits auf Level 3 oder höher + 20 Credits ab Level 2

Qualitätsabsicherung für ausländische Schüler

Code of Practice for the Pastoral Care of International Students

Der "Code of Practice for the pastoral care of International Students (as published by the ministry of education)" ist ein Vorschriftencodex zur Betreuung internationalen Schülern.

Das neuseeländische Bildungsministerium bestimmt diverse Kriterien, nach denen die neuseeländischen Schulen richten müssen, um internationale Schüler aufnehmen zu können.

Es geht hierbei darum den Schüler in Neuseeland bestmögliche Bedingungen und entsprechende Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

Nur wenn die Schulen in Neuseeland diese Kriterien erfüllen und die Richtlinien unterschrieben haben, wird das Studentenvisum für den Schüler ausgestellt.

Der Code of Practice for the Pastoral Care of International Students ist die gesetzliche Grundlage für alle Highschools, die zu dessen Überwachung auch einen eigenen Deputy Principal for International Students haben.

Alle Bildungseinrichtungen in Neuseeland sind dazu verpflichtet, die im Code of Practice for the Pastoral Care of International Students vorgegebenen Standards für das Wohlergehen der Austauschschüler und -studenten sicherzustellen und zu gewährleisten.

In diesen Richtlinien ist zusammenfassend folgendes festgeschrieben:

  1. die hohen schulischen und beruflichen Standards werden aufrechterhalten
  2. Verträge aller Art werden mit Austauschschülern und –studenten mit ethischem Verantwortungsgefühl geschlossen
  3. Informationen, die an Austauschschüler und –studenten weitergegeben werden, sind verständlich, angemessen und up-to-date
  4. Austauschschülern und -studenten werden alle nötigen Informationen geliefert, bevor sie Verpflichtungen jeglicher Art eingehen
  5. auf die speziellen Bedürfnisse von Austauschschülern und -studenten wird Rücksicht genommen
  6. Austauschschüler und -studenten unter 18 Jahren werden in einer sicheren Unterkunft untergebracht
  7. die von Austauschschülern und -studenten eingebrachten Beschwerden werden ernst genommen, alle Bildungseinrichtungen bemühen sich um eine faire und gerechte Lösung der Probleme nach den vorhandenen Möglichkeiten

Wenn Du Dich in Deinen Rechten als Austauschschüler ernsthaft verletzt fühlst, ist die International Education Appeal Authority (IEAA) Dein Ansprechpartner. Die Aufgabe der IEAA ist die Rechtssprechung bei von Austauschschülern und -studenten eingebrachten Klagen.

Sie prüft den Sachverhalt und stelle fest, ob der Code of Practice for the Pastoral Care of International Students von der jeweiligen Bildungseinrichtung verletzt wurde. Wenn nötig leitet sie weitere Schritte in die Wege, etwa kann sie eine gesetzliche Entschädigung für den Schüler oder Studenten anordnen sowie für die Veröffentlichung der Verletzung des Codes seitens der Bildungseinrichtung sorgen.

Wenn es von der IEAA für notwendig erachtet wird, kann sie die Klage an den Review Panel weiterleiten, der für die Suspendierung einer Bildungseinrichtung sorgen kann. Dies bedeutet, dass die jeweilige Bildungseinrichtung, die gegen den Code of Practice for the Pastoral Care of International Students verstoßen hat, künftig keine Austauschschüler oder -studenten aufnehmen darf.

Weitere Informationen, wie Du z.B. eine Klage bei der IEAA einbringen kannst, findest Du auf der Homepage des neuseeländischen Bildungsministeriums.

 

Vergleich zwischen dem deutschen und neuseeländischen Schulsystem

Schulen in Deutschland und in Neuseeland haben zwar einige Gemeinsamkeiten, weisen an einigen Stellen aber auch große Unterschiede auf.

Mit einer Dauer von 13 Jahren ist die Schulzeit für die neuseeländischen Kinder und Jugendlichen so lang wie noch in den meisten deutschen Bundesländern vor der aktuellen Umstellung auf das Abitur nach zwölf Jahren.

Allerdings unterscheiden sich Aufbau und Einteilung der neuseeländischen Klassenstufen vom System in Deutschland. Während sich die deutsche Grundschulzeit auf vier Jahre beschränkt, werden die „Primary Schools“ in Neuseeland bereits ab dem fünften Lebensalter bis zur achten Klasse besucht.

Im Gegensatz zu den deutschen Grundschülern sind die neuseeländischen Primärschüler also älter, wenn sie auf eine weiterführende Schule wechseln, normalerweise beginnen sie mit zwölf Jahren mit der „Secondary School“.

Dort werden sie dann bis zum Ende ihrer Schulzeit in der 13. Klasse unterrichtet und noch einmal in verschiedene Altersgruppen unterteilt, von den jüngsten, den Juniors, bis zu den Seniors, die den deutschen Oberstufenschülern der Klassen 11 bis 13 entsprechen.

Deutsche Austauschschüler sind in der Regel „Seniors Students“, die meist ihr elftes Schuljahr an einer neuseeländischen High School verbringen und dort für einige Monate in die Uniform ihrer Gastschule und mit ihr in einen neuen Alltag schlüpfen.

Damit sie mit zusammen gleichaltrigen Mitschülern unterrichtet werden, werden Gastschüler in der Regel ein Jahr weiter als in ihrer deutschen Heimat eingestuft, also in die zwölfte Klasse.

Daraus können sich gelegentlich Verschiebungen im Lehrplan ergeben – während in manchen Fächern dieselben Inhalte behandelt werden wie in Deutschland, kommt es vor, dass man in anderen Kursen auch mal ein Thema behandelt, das in der deutschen Schule erst ein Jahr später im Lehrplan erscheint oder bereits unterrichtet wurde.

Das macht aber nichts, denn die Erfahrung zeigt, dass sich Austauschschüler schnell im High School-Alltag zurechtfinden und den Lernstoff gut bewältigen können. Anders als in Deutschland wird das Schuljahr in Neuseeland in vier Teile aufgeteilt und nicht in Halbjahre.

Nach jedem Viertel, einem so genannten "Term", finden zweiwöchige Schulferien statt. Jeder Term dauert rund zehn Wochen und im Sommer gibt es dann die großen Ferien, die wie in Deutschland etwa sechs freie Wochen umfassen.

Fast zwei Drittel aller neuseeländischen Schüler besuchen nach dem Ende ihrer High School-Zeit noch für einige Jahre ein College bzw. eine Universität, um das in der Schule Erlernte zu vertiefen und sich für das Berufsleben weiterzubilden.

Neben den Hauptfächern, also den Pflichtkursen aus den mathematisch-naturwissenschaftlichen, sprachlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen, ist das Wahlangebot in Neuseeland groß.

So bieten die Highschools eine Reihe zusätzlicher Kurse an, z.B. moderne Sprachen, Informatik und Technologie, Kunst, Musik, Theater, zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, beispielsweise für Fotografie und Schach.

Nicht zuletzt wird auch der Sport großgeschrieben, die Möglichkeiten reichen von Leichtathletik über Fußball, Cricket, Basketball, Gymnastik bis hin zu Laufsport, Rugby und Wassersportarten.

Tertiäres Bildungssystem

Neuseeland ist als Land für Auslandsstudium oder Auslandssemester populärer als andere englischsprachige Länder. Dabei ist Neuseeland ein Land für Entdecker: Faszinierende Naturlandschaften, ein entspannter Lifestyle mit unzähligen Freizeitmöglichkeiten und ein Bildungssystem mit hohem Standard garantieren unvergessliche Erfahrungen. Die interessante Mischung aus verschiedenen europäischen Kulturen der Einwanderer und der Kultur der einheimischen Maori verleiht dem Land bunte Kontraste und lässt Interessierte auf vielen Wegen die Geschichte eines sehr jungen Landes kennen lernen. Und wer etwas ins Land hineinfährt kann die wunderschönen Landschaften entdecken, die vielen schon aus den Filmen der „Herr-der-Ringe“-Trilogie bekannt sind!

Das Bildungssystem in Neuseeland hat für internationale Studenten einige Vorteile.

Das Bildungsniveau in Neuseeland ist ausgezeichnet: Die hervorragenden Lernbedigungen garantiert der Staat durch verbindlich festgelegte Standards. Das Studiensystem ist dabei dennoch flexibel und bietet internationalen Studenten eine große Auswahl an Bildung in Neuseeland Programmen und Abschlüssen, die zuweilen deutlich flexibler miteinander kombiniert werden können als in anderen Ländern. Praxisnähe und realitätsorientierte Ausbildung sind in Neuseeland ein großer Schwerpunkt, das Engagement der Dozenten für ihre Studenten außergewöhnlich hoch.

Universitäten

Die neuseeländischen Universitäten bieten Hochschulausbildungen an. Die Programme werden von der Forschung geleitet und sind im Allgemeinen eher akademisch als beruflich. In der QS World University Rankings List 2020 befanden sich sieben neuseeländische Universitäten in mindestens einem Fach unter den Top 100. Studenten in Neuseeland, die auf diesem Niveau studieren möchten, müssen das NCEA Level 3 oder ein Pathway-Programm absolvieren.

Institutes of Technology and Polytechnics (ITPs) und Private Training Establishments (PTEs)

ITPs und einige größere PTEs bieten Berufsabschlüsse an. PTE bieten in der Regel spezifische berufliche Programme auf Zertifikat- und Diploma level an.

Wānanga

Im neuseeländischen Bildungssystem ist ein Wānanga eine öffentliche Hochschule, die Bildung im kulturellen Kontext der Māori anbietet. Wānangas bieten Zertifikate, Diplome und Bachelor-Level-Abschlüsse an, wobei einige Wānanga Programme in Spezialgebieten bis zur Doktoratsstufe anbieten.