Die Nordinsel Neuseelands ist voller heißer Quellen, die durch die geothermale Aktivität im Land zu erklären sind. In Regionen wie Rotorua oder Taupo sieht man dies am deutlichsten da fast überall Dampf aus dem Boden empor steigt – die Welt ist hier noch nicht zum stillstand gekommen!

Den heißen Quellen wird auch eine heilsame Wirkung nachgesagt, da schon die Maori die Pools zum entspannen der Muskeln und reinigen von Wunden genutzt haben. Heiße Quellen beinhalten höheren Mineralstoffgehalt und manchmal sogar schwefelhaltige Verbindungen und Kohlensäure so wie die Quellen in Rotorua.

Auch der Tourismus hat die heißen Quellen für sich entdeckt. Es gibt nicht nur zahlreiche Termalheilbäder, die unter anderem Schlammbäder oder Salzbäder anbieten, es gibt auch unzählige Geschenkartikel wie Seife, Cremen oder Tabletten zu kaufen, die die heilsamen Minerale der Quellen beinhalten sollen.

Darüber hinaus gibt es auch noch zahlreiche heiße Quellen, die man ganz ohne Eintritt genießen kann. Hier eine kleine Liste:

  • Great Barrier Island: Inmitten des Waldes befindet sich dieser heiße Pool. Einfach den Kaitoke Hot Springs Track folgen, der direkt dorthin führt!

 

  • Whitianga: Wenn die Ebbe den Hot Water Beach erreicht, kann man einfach ein Loch in den Boden graben und sich ins warme Wasser hineinsetzen.

 

  • Rotorua: Hier gibt es unzählige Heilbäder wie den bekannten Polynesian Spa, wenn man aber gratis entspannen will, sollte man den Butcher’s Pool aufsuchen. Auch Kerosene Creek mit einem heißen Wasserfall ist ein beliebter Ort der Einheimischen.

 

  • Taupo: Der Otomuheke Stream ist perfekt, um sich zu entspannen und später die nahe gelegenen Huka Falls zu besichtigen. Ein weiterer heißer Fluss befindet sich am Lake Taupo rund 15 min von Taupo CBD entfernt. Er eignet sich perfekt, um die Füße nach einem Spaziergang um den See zu entspannen und von dort aus auf das gewaltige Tongariro Vulkanmassiv zu blicken.

Aber ACHTUNG: Das thermische Wasser von natürlichen, ungefilterten Quellen sollte auf KEINEN FALL mit Mund, Nase oder Augen in Berührung kommen, da hier die Infektionsgefahr durch Amöben-Meningitis bestehen könnte, da diese Bakterien gerne heißes Wasser lieben.