Napier – Te Awanga – 3. Februar 2006

Wir hatten ein wenig eine unruhige Nacht, da man die stark befahrene Main Road sehr gut hörte. Somit entschieden wir uns den Camping, bei schönstem Sonnenschein, möglichst schnell zu verlassen um nach Napier zu gelangen. Wir haben erfahren, dass heute der 75.Erinnerungstag an das Erdbeben von 1931 war. Wir mussten somit, sicher 1 Stunde vor beginn der Feierlichkeiten in der Stadt sein. Der Name Napier wird ja mit der Art Deco Zeit in Verbindung gebracht. Wir wollten rausfinden, wo die schönsten Gebäude stehen. Gingen zum Art Deco Shop und fanden dann auf unserer Reise vom Camping zur Stadt und in der Stadt die wichtigsten Gebäude, um sie abzulichten. Ansonsten war auch Napier eine Stadt… eine schöne, aber wir fühlen uns doch wohler in nicht so touristischen Orten. Nach dem Mittag haben wir uns auf die Campingplatzsuche direkt am Meer gemacht. Auf der Autokarte haben wir einen Camping in Te Awanga vor Clifton entdeckt, der nirgends beschrieben war. Direkt am Meer haben wir den Camping gefunden, ein älterer aber herziger und herzlicher Platz mit sehr freundlichen Verwaltern. Es viel uns sehr leicht, uns für diesen Platz zu entscheiden, da wir noch zwischen verschiedenen Sea View Plätzchen aussuchen konnten und dies zum NZ Dumpingpreis von 18 NZ pro Tag!! So günstig wars noch nie. Der Besitzer hat uns empfohlen am Nachmittag die Traktorfahrt zu den Vulkancliffs und Felsen vorbei zu den schönen Cannot Vögeln zum Cape Kidnapper zu unternehmen. Also haben wir angerufen, nur war leider kein Platz mehr. Wir gingen als „Stand by“ Gäste hin, entschieden uns dann aber bei Ebbe, die 2.30 stündige Wanderung, one Way, unter die Füsse zu nehmen. Es war sehr beeindruckend zwischen dem Meer und Cliffs vorbei über die schmalen Sand- und Kiesbänke diese Wanderung zu unternehmen und die schöne Schöpfung bei sehr heissem Sonnenschein aber erfrischendem Wind zu bewältigen und zu geniessen. Das Meer ging immer weiter zurück, man muss täglich die „Low and Tide“ Phasen des Meeres beachten, und gab das Meer immer mehr Boden preis. Nach ca. 1.50 Stunden kamen wir bereits bei den Black Reefs an und konnten die schönen Cannot Vögel beobachten. Zu unserm Stolz hat uns der Traktor mit den Leuten erst ca. 30 Min vor dem Ziel überholt. Die hatten grösste Mühe durchzukommen, da zwei Tage vorher ein Felssturz war, und sie Felsblöcke wegräumen und auf die „Low“Phase warten mussten. Den Rückweg schafften wir in sogar 1.40 Min, die Kiwis waren total überrascht… Todmüde aber glücklich haben wir am Abend mit „Fisch vom Grill“ und Kartoffeln uns gestärkt. Der Abend war ein wenig bedeckter und windiger, aber dank unseres Superplatzes, spürten wir nicht viel vom Wind.