Backpacker Neuseeland - Backpacker Hostels in Neuseeland

Backpacker Neuseeland

Tipps für Backpacker in Neuseeland: Unterkunft

Wohin? In den meisten Städten gibt es mehrere Backpacker-Hostels. Die Preise schwanken zwischen 18 und 28 NZD, abhängig von der Bettenzahl im „Dorm“ (Schlafsaal) und dem Niveau des Hauses. Extras wie Spa Pool, kostenloses Frühstück oder Internet sind manchmal im Preis inbegriffen.

Kleinere Hostels haben oft mehr Charakter (z.B. persönlichen Kontakt zum Inhaber, der einen auch mal vom Bus abholt, Poster, Witze und Bilder an den Wänden, gemütliche Küche und lauschige Lounge. Größere Hostels bzw. Hostelketten, z.B. Base Backpackers, haben teilweise 200 Betten oder mehr, dabei professionelle Mitarbeiter an der Rezeption und schnelleren Internetzugang.

Einen Überblick gewinnt man im Reiseführer (Auswahl an Hostels), im Internet oder in den Heftchen der Mitgliedskarten. Diese Karten wie BBH, YHA oder Nomads lohnen sich auf alle Fälle, wenn man länger im Land bleibt- man spart pro Übernachtung in teilnehmenden Hostels. Kaufen kann man die Karten bei den Hostels selbst.

Arbeiten gegen Unterkunft

In manchen Hostels gibt es die Möglichkeit, gegen drei Stunden Arbeit pro Tag kostenlos zu wohnen. Die Arbeit besteht meist im Reinigen der Küche, der gemeinschaftlichen Badezimmer sowie der Zimmer und im Betten beziehen. Wer Interesse hat, am besten einfach an der Rezeption fragen.

Als Au Pair in Neuseeland kann man bei einer Gastfamilien leben.

Wie kann ich ein Hostel buchen?

Wenn man eine Mitgliedskarte besitzt, lassen sich die Hostels bequem über die jeweilige Seite, z.B. www.bbh.co.nz buchen, oder über Sammelseiten wie www.hostelworld.com. Ihr könnt natürlich auch nach der Lektüre des eigenen Reiseführers oder auf Empfehlung direkt im Hostel anrufen oder vorbeigehen. Es lohnt sich jedoch, im Voraus zu buchen, gerade die kleinen begehrten Hostels mit Charakter sind schnell ausgebucht.

ACHTUNG: Wer zum Beispiel über Hostelworld bucht und mitgeteilt bekommt, dass kein Zimmer mehr frei ist, lieber nochmal beim Hostel selbst nachfragen! Manchmal sind die Angaben im Internet fehlerhaft.

Wwoofen:

Wer nicht im Hostel schlafen, sondern lieber etwas abgeschiedener wohnen möchte, kann Mitglied bei Wwoof (willing worker on organic farms) werden und  auf den zahlreichen Mitgliederfarmen ebenfalls gegen 3-5 Stunden Arbeit pro Tag umsonst wohnen. Die Arbeit besteht hier in einfachen Tätigkeiten auf der Farm, z.B. Bäume beschneiden, Bette umgraben, Fenster putzen. ACHTUNG: Wwoof-Farmen sind oft etwas abgelegen, und nicht immer kommt man ohne eigenes Auto in die nächste Stadt.


Ein Hinweis zum Schluss

Wertsachen, auch solche Dinge von rein persönlichem Wert, IMMER einschließen, zumindest im Rucksack mit kleinem Vorhängeschloss! Es gibt Leute, die klauen sogar FlipFlops!

Wie man ein Hostel überlebt

Hostels sind eine billige Moeglichkeit in Neuseeland zu uebernachten. Doch oft haben Reisende Angst vor Diebstahl und ueberfuellten Schlafsaalen.

Hier ein paar Tipps fuer einen problemlosen Aufenthalt:

Sicherheit:

  • Waehle nur Hostels, fuer die du um sie zu betreten einen Pin benoetigst oder die eine 24h besetzte Rezeption haben. Sonst kann jeder einfach rein und raus...
  • Am besten ist natuerlich ein Zimmer, das ueber einen Schluessel verfuegt. Oft ist dies aber in Neuseeland nicht der Fall. Geh deshalb sicher, dass all deine Sachen sicher verstaut sind. Sperr immer dein Gepaeck ab. Viele Zimmer verfuegen auch ueber Schliessfaecher, doch oft musst du ein Schloss selber mitbringen. Das gibt es schon fuer wenige Dollar zu kaufen zum Beispiel bei Warehouse.
  • Frag bei der Rezeption nach, ob sie ueber einen Safe verfuegen, in dem du Wertsachen wie deinen Pass oder hohe Bargeldbetrage einschliessen kannst.


Preis:

  • Hostels sind meist sehr billig, wenn es dir nichts ausmacht in einem Schlafsaal mit vielen Leuten zu uebernachten, wird es sogar noch preiswerter. Fuer eine Uebernachtung in einem Achtmannzimmer zahlst du meist zwischen 19 und 25 Dollar. Natuerlich gibt es auch geschlechtergetrennte Schlafsaale. Doppelzimmer kosten ab 70 Dollar die Nacht.
  • Wenn du planst laengere Zeit in dem selben Hostel zu bleiben, versuch mit dem Besitzer zu verhandeln. Oft bieten sie wochenweise Ermaessigungen an.
  • Oftmals kannst du auch einige Dollar pro Nacht spaaren wenn du Mitglied bei Verbaenden wie bbh, VHA oder nomads bist. Diese Karte bietet dir auch viele weitere Extras wie garantierte Uebernachtungen oder vereinfachte Buchungen.
  • Die meisten Hostels verfuegen ueber eine Kueche, wo du dir Essen selber zubereiten und Kaffee kochen kannst. Beachte aber, dass du all dein Essen mit deinem Namen und deinem Abreisedatum beschriftest, sonst wird es weggeschmissen.


Hilfe:

  • Wenn du wissen willst wo man am besten weggehen oder am besten Shoppen kann, frag einfach an der Rezeption nach, die Mitarbeiter helfen dir meist gerne weiter und geben dir kostenlose Stadtplaene. Oft kannst du auch Aktivitaeten wie Skydiving oder Musicals ueber sie buchen und einen Rabatt erhalten.
  • Einige Hostels verfuegen sogar ueber Jobvermittlung und helfen die bei der Eroeffnung eines Bankkontos und der Erstellung einer IRD number, zum Beispiel die Hostelkette Base(www.stayatbase.co.nz), die in allen groesseren Staedten vertreten ist.


Don’t forget:

  • Badeschlappen, Hostelduschen koennen soooo eckelig sein!
  • Schlafsack
  • Ohrstoepsel, denn es kann immer sein, dass dein Mitbewohner nachts um 5 beschliesst, dass er jetzt Musik hoeren will.

Unterkunft ist stets garantiert, da Stray immer genügend Plätze in einem bestimmten Hostel reserviert, sodass man garantiert nicht auf der Strasse schlafen muss

Gebucht wird kurz vor der Ankunft im Ort über eine Liste im Bus, auf der man nur noch unterschreiben muss. Gelegentlich gibt’s Gutscheine zur Buchung dazu, etwa 2-for-1 Drink an der Bar im Stray Hostel.

Etwas Vorsicht ist allerdings geboten: Die von Stray empfohlenen Unterkünfte sind oft die teuersten im Ort und nicht immer die besten. Wer es gerne laut und gesellig mag, ist dort besser aufgehoben als Leute, die Individualität und Originalität schätzen. So kann man sich in den Bay of Islands statt in dem von Stray favorisierten „Pipi Patch Lodge“ in einem der anderen Hostels in der gleichen Strasse günstiger einmieten. Die Pepper Tree Lodge beispielsweise ist genau gegenüber, deutlich günstiger, dabei genauso sauber und freundlich und hat schnelleres und günstigeres Internet. Also lieber vorher informieren, was es am Ort für andere Möglichkeiten gibt! Die Seite Unterkunft Neuseeland bietet dazu umfangreiche Möglichkeiten.


Fazit:

Stray ist eine gute Möglichkeit, ohne viel eigene Organisation und in Gesellschaft das Land zu sehen und trotzdem flexibel zu bleiben. Trotzdem die Augen und Ohren offenhalten und vermeintliche Schnäppchen lieber nochmal selbst prüfen!