Queenstown

Queenstown

Queenstown ist ein kleines Städtchen auf der Südinsel Neuseelands, kommt jedoch als Welthautpstadt des Abenteuertourismus immer wieder ganz groß raus. Wer Sport und Action liebt, der ist hier genau richtig. Doch Queenstown hat noch mehr zu bieten, und schon allein die malerische Lage der Stadt am Wakatipu-See zu Füßen der neuseeländischen Alpen ist einen Besuch wert.

Neuseeland und Abenteuer – wer wird dabei nicht als erstes an einen Bungy-Jump denken? Inselbewohner im Pazifik stürzten sich schon immer mit einem Seil um die Füße von hohen Türmen – als Sportart kommerzialisiert wurde dieser Zeitvertreib jedoch erstmals in Queenstown. Wer einen Bungy-Jump wagen will, der hat die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Brücken und Absprungplattformen. Mit 134 Metern befindet sich in Queenstown auch der höchste Bungy-Jump Neuseelands.

Wem nicht nach freiem Fall zumute ist, der kann trotzdem springen – und danach durch die Lüfte gleiten, entweder beim Drachenfliegen oder beim Tandem-Paragliding. Letzeres startet von einem Berg über der Stadt und segeln dann langsam hinunter. Dabei hat man immer das grandiose Panorama von Stadt, See und Bergen vor Augen. Wem dies zu ruhig ist, der kann den Paraglider bitten, einige akorbatische Übungen in den Flug einzubauen – und schon fühlt man sich wie auf der schönsten Achterbahn der Welt.

Wer lieber auf dem Boden bleibt, für den bieten sich auf und im Wasser zahlreiche Action-Angebote. Mehrere Flüsse können „befahren“ werden, entweder mit dem Whitewater-Raft oder dem Jetboot. Das Jetboot, eine neuseeländische Erfindung, rast mit unglaublicher Geschwindigkeit über nur wenige Zentimeter tiefe Flüsse und haarscharf an Canyon-Wänden und anderen Hindernissen vorbei.

Sommer oder Winter, Abenteuer sind in Queenstown garantiert. Der Ort ist auch eine der ersten Adressen Neuseelands für Skifahrer und Snowboarder. Queenstown wäre ncht Queenstown, wenn es nicht auch alle sonstigen Abenteuer im und um den Schnee anböte, wie beispielsweise Schneeschuhwandern, Schneemobilfahren und Heli-Skiing.

Aber auch wer es ruhig mag, kommt in Queenstown zu jeder Jahreszeit voll auf seine Kosten. Mit einer Gondel kann man auf den Bob’s Peak hinauffahren, um die Aussicht auf den Lake Wakatipu und die umliegenden Berge zu genießen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, auf der Sommerrodelbahn ein Stück zurück nach unten zu fahren – oder ganz einfach wieder mit der Gondel.

Unweit der Gondelstation befindet sich die Anlegestelle des Dampfschiffes TSS Earnslaw, mit dem man verschiedene Fahrten über den See unternehmen und dabei die überirdisch schöne Umgebung genießen kann. Eine der Fahrten führt zur Walter Peak High Country Farm – eine Möglichkeit, das neuseeländische Farmleben zu entdecken und beim Schafscheren, dem Arbeiten mit den Hütehunden dabei zu sein.

Auch Ausflüge in die nähere Umgebung sind lohnenswert: Auf dem Queenstown Wine Trail kann man preisgekrönte neuseeländische Weine kosten. Die alte Goldgräberstadt Arrowtown bietet zahlreiche Einblicke in die Geschichte der jungen Region und ein angenehmes Ambiente, um nach all den Abenteuern in Queenstown in einem Café zu relaxen.

Dieser Urlaubsort in Neuseeland ist auf der südlichen Hemisphäre der wohl bedeutendste und für alle vier Jahreszeiten auch der geeignete alpine Urlaubsort. Eingebettet in die Ufer des Lake Wakatipu und überragt von der majestätischen Remarkables Range ist Queenstown das perfekte Ziel für das ganze Jahr.

Die Sommersonne brennt heiß am blauen Himmel, bevor kühle Herbstmorgen die Blätter in lebendiges Rot und sanftes Gold verwandeln. Mit klaren Tagen und Unmengen Schnee ist der Winter eine Zeit für Schneebegeisterte, bevor im Frühling die farbenprächtige Natur wieder zum Leben erweckt wird.

Die Stadt folgt dem Ufer des Lake Wakatipu - einem tiefblauen Becken mit klarem Gebirgswasser. Das Bild wird umrahmt von der Remarkables Range mit ihren lilabraunen Gipfeln, die mit Schnee bedeckt sind. Grüne Streifen schmücken das Gebiet zwischen Stadt und Bergspitze.

Die Stadt Queenstown assoziiert man mit der königlichen Hoheit Quenn Victoria. Diese Stadt sollte extra für sie angepasst werden. Mit 100 % iger Sicherheit hat es diese Erwartungen erfüllt deshalb ist es wahrscheinlich heute auch ein erfrischender Alpenurlaubsort welcher perfekt geeignet sowohl für Abenteurer als auch für Erholungssuchende ist.

Von Jahr zu Jahr gibt es immer mehr aufregende Aktivitäten wie z.B. Jetboot fahren, White-Water-Rafting und Paragliding. Queenstowns bekannteste Sportart ist das Bungy-Jumping und somit auch die Welthauptstadt und Heimat dieser Aktivität.

Im Winter wird Queenstown zu einem alpinen Spielplatz - Skifahrer und Snowboarder aus aller Welt kommen zum jährlichen Winterfestival zusammen.

Der uralte Dampfer "TSS Earnslaw" ist vor einigen Jahren hervorragend und müheselig restauriert worden und gehörte heute zu den bekanntesten Möglichkeiten für die Besucher zur Auswahl eines Tagestipps.

Wer sich für das Golfen begeistert sollte keine Gelegenheit versäumen, auf einigen der landschaftlich schönsten Plätzen der Welt zu spielen, auf den preisgekrönten Millbrook Resort, Kelvin
Heights, Arrowtown und Frankton kann man wunderbar die Balle in die Höhe schlagen lassen. In dieser Gegend kann man außerdem großartig Regenbogenforellen, braunen Forellen und Königslachsen fischen.

Die Weinproben in Quennstown werden immer populärer und viele Besucher nehmen ständig an einer der Weintouren in das Gibbston Valley, zur Chard Farm oder Peregrine Winery teil,
die zu einer Reihe von Weinkellereien der Topklasse gehören.

Einen Ausflug in das historische Arrowtown mit seinen idyllischen
Alleen, Bergarbeiterhäuschen und Läden, die im ursprünglichen Zustand des 19. Jahrhundert erhalten sind darf man hier auf keinen Fall verpassen!!!

Leben in Queenstown

Mit 8.500 Einwohnern ist Queenstown die größte Stadt in der Region um den Lake Wakatipu auf der Südinsel Neuseelands. Direkt am Gebirge der „Remarkables“ gelegen und in unmittelbarer Nähe zum Milford Sound, ist Queenstown Anziehungspunkt für Neuseeländer und Reisende gleichermaßen. Die Umgebung um Queenstown bietet die Möglichkeit, verschiedenste Outdoor-Aktivitäten zu unternehmen. Wandern, Klettern, Kayak fahren, Reiten oder Fischen sind ebenso möglich wie eine der beliebten Adrenalinkicks wie Skydiving oder Rafting auszuprobieren und am Ende zum Hobby werden zu lassen.

Im Winter sind die Remarkables zusammen mit den Gebieten am Coronet Peak ein beliebtes Skigebiet. Das gemütliche Stadtzentrum Queenstowns mit seinen Cafés, Pubs und Galerien lädt zum Abhängen und zum Austausch über Studieninhalte oder die Wochenenderlebnisse in der Natur ein.

Klima

Das Klima in Queenstown wird von der Höhenlage bestimmt. Im Winter (Juni bis August) finden Wintersportler herrliche Bedingungen in den verschneiten Bergen vor. In der Stadt herrschen Tagestemperaturen zwischen 5 und 10 Grad, in der Nacht kann es durchaus in die Minusgrade gehen. Der Sommer in Queenstown (Dezember bis Februar) bringt schöne heiße Tage mit bis zu 30 Grad, allerdings auch im Januar den meisten Regen der Region. Der Herbst (März bis Mai) mit angenehmen 15 bis 20 Grad und der etwas kühlere Frühling (September bis November) sind ideale Zeiten zum Wandern.

Umgebung

Queenstown ist Ausgangspunkt für zahlreiche Trips zu den Highlights der Südinsel. Die atemberaubende Schönheit des Milford und Doubtful Sounds, ein Ausflug nach Stewart Island mit der Möglichkeit, einen Kiwi in der Natur zu beobachten, Fahrten ins schottisch angehauchte Dunedin oder zu Neuseelands höchstem Berg Mount Cook sind von Queenstown gut zu organisieren. Über die Nachbarstadt Wanaka ist auch der Mount Aspiring Nationalpark gut zugänglich. Hier finden Wanderer und Kletterer vielseitige Möglichkeiten.

Lebenshaltungskosten

Mitbewohner (Flatmates) für Wohngemeinschaften werden in Queenstown immer gesucht. Das Leben in einer solchen kostet pro Woche zwischen 120 NZ und 180 NZ plus Elektrizität und Telefon, je nach Lage der Wohnung. Günstiger ist es, nicht direkt im Zentrum, sondern in einer der etwas außerhalb liegenden Gegenden wie Fernhill oder Frankton zu wohnen. Da es kein sehr ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz gibt, muss dann aber ein eigenes Fahrrad oder sogar Auto angeschafft oder Fahrgemeinschaften gebildet werden. Besonders in den Sommermonaten gibt es in Queenstown zahlreiche Jobs für Studenten, vor allem in den Restaurants und Cafes oder als Verkäufer in einem der Läden.

Queenstown – Filmkulisse und Abenteuerland

Queenstown ist eine kleine Stadt am Wakatipusee in Otago, im Südwesten der neuseeländischen Südinsel. Mit ihren rund 10.000 Einwohnern ist sie relativ klein, dennoch hat sie den Ruf, die „Adventure Capital of the World“ zu sein. Die dramatisch schöne Landschaft mit hohen, zerklüfteten Gipfeln, tiefen Tälern, üppigen Buchenwäldern und kristallklaren Seen zieht zahlreiche Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Darunter auch Besucher aus Hollywood, die im Queenstown-Lake-District die perfekte Kulisse für aufwendige Filmproduktionen gefunden haben. (von Andrea Kofoet)

Freizeitwert

Ein Grossteil des Queenstown-Lake-Districts umfasst hochalpines Gelände. Mit gleich vier Skigebieten (Cardrona Alpine Resort, Coronet Peak, Remarkables und Treble Cone) ist Queenstown das wichtigste Wintersportzentrum Neuseelands. Darüberhinaus gibt es zahlreiche Wassersportmöglichkeiten am direkt angrenzenden Wakatipusee. Windsurfen und Snowboarden an nur einem Tag gehört hier zum ganz normalen Alltag und ist nur am Rande mit dem wahrlich verdienten Titel Abenteuermetropole verbunden. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Kick ist, und das nötige Kleingeld hat, der wird hier in jedem Fall fündig.

Als Geburtsstätte des kommerziellen Bungeesprungs gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, sich in die Tiefe zu stürzen. Beispielsweise von der historischen Kawarau Bridge (43 Meter), der Ur-Sprungplattform, oder von der Nevis Plattform (134 Meter), der derzeit dritthöchsten Sprungplattform der Welt. Anstatt in die Tiefe zu stürzen kann man aber auch zwischen den Gipfeln schwingen. Nevis Arc, gleich neben der Nevis Plattform bietet den welthöchsten „Swing“ über eine riesige Schlucht an. Wenn das Adrenalin da nicht in die Höhe schiesst, dann vielleicht beim Jetboot fahren. Oder besser gesagt: fliegen. Mit fast 80km/h rast der Shotover Jet ueber den sogenannten Shotover River, immer recht nah an den Felsen vorbei und in den Kurven wird so steil gelenkt, dass man das Gefühl bekommt, der Jet kippt jeden Moment um oder kollidiert auf jeden Fall mit dem nächsten Felsen. Den letzten Rest gibt einem dann die 360-Grad-Drehung aus voller Fahrt heraus. Der Adrenalinspiegel lässt sich aber auch beim Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Helihiking (Gletscherwandern), Offroading, oder  Wildwasser Rafting auf einem konstant hohen Niveau halten.

Wer es lieber etwas ruhiger möchte, der wird sich in Queenstown ebenfalls wohl fühlen. Auf scheinbar endlosen Wanderwegen kann man so richtig abschalten und die Seele baumeln lassen. Man sollte versuchen, so weit wie möglich „nach oben“ zu gelangen. Ob nun zu Fuss, per Mountainbike oder mittels der Gondel; auf fast jedem Hügel wartet eine herrliche Aussicht. Man kann Weinberge besuchen, Golf spielen oder sich in einem Wellnes-Spa-Bad von Kopf bis Fuss verwöhnen lassen. In der Innenstadt befinden sich zudem viele kleine Cafes, Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen.

Auf Frodo’s Spuren

Wer die Herr der Ringe Trilogie gesehen hat, der ist bereits mit einigen der schönsten Plätze des Queenstown-Lake-Districts vertraut. Die scheinbar endlose Gebirgskette, goldfarbene Hügel und blaugrüne Seen machen einem sofort klar, warum der neuseeländische Regisseur Peter Jackson diese Region als Drehort ausgewählt hat. Fans werden das Nebelgebirge, Isengard, Lothlorien, Rohan oder die Säulen der Argonath auf dem Weg in die benachbarten Städte Arrowown, Wanaka, oder Glenorchy ohne Probleme wiedererkennen. Man bekommt gar das Gefühl, tatsächlich in Mittelerde zu sein und Frodo und seine Gefährten könnten einem jeden Moment über den Weg laufen. Doch nicht nur der Herr der Ringe ist hier zu Hause. Filme wie z.B. Willow, X-Men Origins, 10.000 BC oder The Water Horse wurden ebenfalls vor dieser Kulisse produziert.
 

Klima

Aufgrund seiner geografischen Lage hat Queenstown ein alpines Klima. Viel Sonne und Temperaturen im Sommer bis zu 30 Grad Celsius können vorkommen. Im Durchschnitt ist der Sommer aber recht mild und die Temperaturen liegen zwischen 10 und 22 Grad Celsius. In den Abendstunden ist es grundsätzlich kühler, eine Jacke sollte man also immer griffbereit haben. In den Wintermonaten fällt die Temperatur dann auch schon mal unter den Gefrierpunkt. Sie liegt im Schnitt zwischen 0 und 9 Grad Celsius. Mit Niederschlag sollte man zu jeder Jahreszeit rechnen.

Bungeejump am Tag und Party in der Nacht

Queenstown ist Neuseelands Hauptstadt der Abenteuer

Eigentlich liegt Queenstown in einer wirklich ruhigen idyllischen Umgebung. Direkt am Lake Wakatipu, umgeben von den majestätischen Bergen der „Remarkables“ und grünen Wiesen. Doch wer durch die Strässchen der quirligen kleinen Stadt läuft, bekommt schnell mit, um was es hier eigentlich geht: In 15.ooo Fuss aus einem Flugzeug zu springen, in einem Jetboot die Flüsse hinunterzujagen, auf Felsen hinaufzuklettern oder sich daran abzuseilen, vom Berg mit dem Paraglide-Schirm zu springen oder sich am Bungee-Seil von der höchsten Plattform der Welt zu stürzen. Das kommerzielle Bungee-Jumpen wurde einst in Queenstown erfunden: Inspiriert vom Initiations-Ritus eines pazifischen Stammes, deren junge Männer sich an Pflanzenseilen von Holztürmen stürzen, entwickelten zwei Neuseeländer das perfekte System, um sich von Brücken und Gebäuden fallen zu lassen.

Heute gibt es an jeder Ecke Anbieter für Abenteuer in der Luft, auf dem Wasser oder an Land. Mit seinen 8500 Einwohnern ist Queenstown verglichen mit Auckland oder Wellington eine Kleinstadt, aber diese brummt vor Leben und Aktivitäten.  Damit die Reisenden dabei nicht den Überblick verlieren bieten  mehrere Informationscenter eine Fülle an Broschüren sowie Beratung, Kombi-Tickets und Hilfe bei den Buchungen.

Wer nicht so viel Action möchte, kann mit einem alten Dampfschiff gemütlich über den See schippern, den Blick auf die Berge aus dem Hubschrauber oder Flugzeug genießen, ohne abspringen zu müssen, einen der kürzeren Wanderwege ausprobieren oder sich gleich in eines der Spas zurückziehen und bei einer Massage entspannen. Oder einfach nur am See liegen und die Aussicht auf sich wirken lassen. Der Lake Wakatipu liegt mit 399 Metern Tiefe unter dem Meeresspiegel und ist mit 84 Kilometern Länge der längste See Neuseelands. Er hebt und senkt sich alle fünf Minuten um etwa 12 Zentimeter. Hierfür ist einer Maori-Legende nach das Herz eines Riesen verantwortlich, das tief begraben unter dem See immer noch schlägt.

Abends sorgt eine Vielzahl kleiner Bars und Kneipen dafür, dass  keine Langeweile aufkommt  – und alles konzentriert sich auf den übersichtlichen Stadtkern rund um die Einkaufsstrasse „Beach Street“. Da die Stadt auf die Massen an Besuchern vorbereitet ist, gibt es zahlreiche Unterkünfte in allen Preisklassen, für Backpacker mehrere schnuckelige kleine Hostels mit angenehmen Preisen und für fußfaule Partylöwen das BaseBackpackers mit angeschlossener Bar.

Mein Nevis Swing-Nahtoderlebnis

Wer nach Queenstown reist, kommt nicht darum herum, sich mindestens einer seiner Ängste zu stellen – gilt die ehemalige Goldgräber-Stadt doch als die inoffizielle Hauptstadt des Adrenalins. Dort gibt es nichts, was es nicht gibt und so musste auch ich mich (tatsächlich freiwillig) todesmutig in ein Abenteuer stürzen, das ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Ihr müsst wissen, dass ich schon immer großer Fan vom Achterbahnfahren und von Freefall-Towern war, Höhenangst hatte ich nie. Höchstens Angst vorm Fallen. Und genau dieser Angst wollte ich mich in Queenstown stellen. Ich wählte dafür den Nevis Swing.

Das Prinzip des Swings über den Nevis River ist schnell erklärt: Man wird in einen Gurt gehängt und über einen Abgrund befördert. Der Startpunkt für das vermutlich atemberaubendste Schaukelerlebnis der Welt! Von dort geht es 70 Meter im freien Fall in die Tiefe, über eine Distanz von 300 Metern – und das so unglaublich schnell, dass selbst Schreien nicht möglich ist. Am höchsten Punkt befindet man sich 160 Meter über dem Flussbett und das will alles schon was heißen.

Vor dem Swing war ich nicht mal besonders aufgeregt – tatsächlich hatte ich auf der Fahrt dorthin mehr Angst, als in dem Moment am Abgrund, denn zum Ort des Geschehens gelangt man nur über eine Straße und die gilt als die gefährlichste weltweit. Unbefestigt, ohne Leitplanken, geht es den steilsten Hang hinauf, den ihr je raufgefahren seid. Dabei könnt ihr Schafe über Zäune springen und Häschen über eine BMX-Strecke hoppeln sehen – einige Meter unter euch. Dass der Fahrer den Bus dort hoch bekommt und tatsächlich noch nie vom Weg gerutscht ist, grenzt meiner Meinung nach an ein Wunder.

Aber nun zum Swing selbst: Ich durfte als erste ran und war hinterher mehr als froh darüber, denn hätte ich zuvor gesehen, wiiiie tief man fällt, wären mir vielleicht doch die Beine weggeknickt. So aber ließ ich mich todesmutig in dem Gurt festschnallen, mit Karabinern sichern und über den Abgrund befördern. Da hatte ich zwar ein ganz schön mulmiges Gefühl im Magen, konnte aber trotzdem noch in die Kamera lächeln. Dann fragte mich der Typ an den Schaltern, ob ich lieber einen Countdown wolle oder einen Überraschungsfall. Ich begann noch „Surp-„ und was folgte war der Schrei meines Lebens, der er hatte natürlich unangekündigt die Halterung gelöst und mich runtergejagt!

Der Moment, in dem ihr spürt, wie über euch der Halt flöten geht und ihr begreift, dass euch nun keine Macht der Welt mehr vor dem ungebremsten Fall gen Boden hindern kann, war der Moment, in dem mir das Herz stehen blieb. Noch niemals in meinem Leben habe ich eine solche Angst verspürt und das Adrenalin schoss mir durch und durch. Ich fiel so schnell, dass kurz nach dem „Start“ kein Ton mehr aus meinem Hals kam – bis ich anfing, auszupendeln. Dort fing ich dann hysterisch an zu lachen und den Typen auf der Plattform zu verfluchen. Anschließend genoss ich die unglaubliche Aussicht, während ich wieder nach oben gezogen wurde. Als ich wieder in Startposition hing, hatte ich einen riesen Bammel davor, dass er mich noch mal in den Abgrund schicken würde, doch dafür hätte ich mehr zahlen müssen – Gott sei Dank, ging es also zurück auf die Plattform.

Einigermaßen sicheren Boden unter den Füßen habend, durchströmte mich ein pures Gefühl von Glück, gepaart mit Stolz. Ich hatte mich getraut!!! Und weil ich mir die überteuerten Fotos und das Video zu meinem Abenteuer geleistet habe, kann ich sogar allen beweisen, dass ich das getan habe. Wenn ihr euch herausfordern wollt, ist der Nevis Swing definitiv eine Möglichkeit! Oder ihr gönnt euch ein noch krasseres Nahtoderlebnis und macht einen schnöden Bungeesprung. Vom Gefühl her sicher heftiger, aber weil es alle machen, irgendwie abgedroschen. Dann doch lieber die Maximalschaukel. 😉 Swing, swing, swing!

Kontinentales Klima, aufregende Aktivitäten, eine Stadt für Abenteurer

Aufregende Aktivitäten bieten den Besuchern reichlichen Freizeitspaß wie zum
Beispiel Jetbootfahren, White-Water-Rafting oder Paragliding an. Dank der kontinentalen Klimaverhältnisse ist Queenstown nicht nur ein
entspannender Urlaubsort im Sommer, sondern auch ein hervorragendes Urlaubsziel für jung gebliebene Abenteurer, die Queenstown´s prächtigen Winter richtig erleben wollen. Jedes Jahr findet in Queenstown das so genannte Winterfestival statt, an dem sich Snowboarder als auch Skifahrer aus aller Welt treffen und ihr Können unter Beweiß stellen.

Wirtschaftlich hängt Queenstown vor allem an dem Tourismus. So bietet die wunderschöne Stadt Neuseelands nicht nur Entspannung und Erholung im Winter,
sondern auch für das gesamte Jahr und lockt dadurch jährlich eine hohe
Besucherzahl zu sich.

Zu guter letzt ist Queenstown aber auch die Welthauptstadt und Heimat des berühmten Bungy-Jumping. Wer also Schwindelfrei ist und etwas aufregendes erleben möchte sollte nicht zu lange zögern um von der 134m hohen
Nevis Highwire Plattform zu springen.

Schon gewusst: das berüchtigte Bungee Jumping soll angeblich von A.J. Hacket in Queenstown erfunden worden sein. Unter anderem betreibt A.J. Hacket Bungy  mehrere Bungee-Sprungstätten in  der Nähe von Queenstown, wie zum Beispiel die Kawarau Bridge oder die bereits oben genannte  134m hohen Nevis Highwire Plattform (übrigens der höchste Bungeesprung Neuseelands).

Die ehemalige Goldgräberstadt gilt als Zentrum für Extremsportler. Es befinden sich im Umkreis des Touristenörtchens zahlreiche Thrillaktivitäten, mehrere Shotoverjets und verschiedene Para- und Hanggliding-Ramp.

Queenstown ist einfach ein Zentrum des Abenteuertourismus. Vom Skifahren, Jetboot-Fahren, Bungeespringen bis hin zum Mountainbiking und Wandern. Wer das Abenteuer liebt ist hier genau richtig.

Von majestätischen Bergen umgeben, an den Ufern des kristallklaren Wakatipu-Sees, liegt Queenstown, die Hauptstadt des Southern-Lakes-Distrikts auf der Südinsel Neuseelands

Die Stadt ist zwar als Ski-Resort bekannt, doch bietet sie das ganze Jahr über Betätigungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle, vom Wandern und Mountainbiken bis hin zu Ski-, Snowboard- und Schlittenfahren. Das Zentrum der Stadt ist relativ überschaubar, mit kleinen Lokalen und Galerien. Umso "riesiger" ist die umgebende Natur, die für eine atemberaubende Szenerie sorgt.

Dank des angenehmen Klimas ist die Region auch ein attraktives Weinbaugebiet. Von Bob's Peak aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt und den See und kann den Gleitschirmfliegern zuschauen. Ganz in der Nähe befindet sich der Mt. Aspiring National Park, ein Mekka für Wanderer und Fans von Flora und Fauna.

Einen Abstecher wert ist auch Arrowtown, eine historischen Stadt, nur 15 Minuten von Queenstown entfernt. Übrigens: Auch Deer Park Heights, einer der Drehorte der "Herr der Ringe"-Trilogie, liegt ganz in der Nähe.

Uwe A.