In Neuseeland hinterm Steuer sitzen.

In Neuseeland haben die Routen meist einen sehr hohen Standard und alle Hauptstraßen sind geteert und beschildert. Einer Reise durchs Land sollte also nichts im Weg stehen. So kannst du viel vom Land sehen, bist flexibel und unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln.


Links fahren ist angesagt!

Bist du unter 12 Monaten in Neuseeland dann reicht dein normaler Führerschein oder ein internationaler Führerschein. Nach 12 Monaten muss ein neuseeländischer Führerschein beantragt werden. Du musst deinen Führerschein beim Fahren immer bei dir tragen. Alle Fahrzeuge, die in deinem Führerschein stehen, darfst du auch in Neuseeland fahren. Um ein Auto zu mieten, musst du mindestens 25 Jahre alt sein. Nimm am besten auch noch eine Übersetzung deines Führerscheins mit.

Automobilclubs helfen dir hier mit weiteren Informationen. Diese Übersetzung kann unter anderem ausgestellt werden von dem neuseeländischen Übersetzungsdienst (New Zealand Translation Service) oder einem diplomatischen Vertreter einer Botschaft. Am leichtesten hast du es mit einem internationalen Führerschein, dieser ist als Übersetzung meist annehmbar.

Bedenke aber bei allen deinen Fahrten, dass man in Neuseeland auf der linken Seite der Straße fährt! Dies ist reine Gewöhnung und irgendwann kommt es dir auch nicht mehr komisch vor, mit der linken Hand zu schalten. Aber achte in der ersten Zeit darauf, immer ausgeschlafen und konzentriert zu fahren, sonst kommst du schnell durcheinander.


Neuseelands Verkehrsregeln.

Auch in Neuseeland haben alle Fahrzeuge, die von rechts kommen, Vorfahrt. Auf Landstraßen beträgt das Tempolimit 100 km/h und in Wohngebieten 50 km/h. Viele Straßen haben auch eine zweispurige Fahrbahn und natürlich gibt es auch Autobahnen und Schnellstraßen. Entfernungen werden in Neuseeland in Kilometern angegeben und Verkehrsschilder entsprechen dem internationalen Standard. Auf den Webseiten der Land Transport Safety Authority findest du weitere, wichtige Informationen zum Thema Autofahren im Land der Maori.

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Autofahren Neuseeland

Autofahren in Neuseeland

Das erste und wichtigste das man zu beachten hat wenn man in Neuseeland Auto fährt ist natürlich, dass man sich links hält. Es herrscht wie in Großbritannien Linksverkehr.

Die Straßen in Neuseeland sind größtenteils sehr gut ausgebaucht und gut beschildert. Für einen 12 monatigen Aufenthalt reicht ihr Führerschein aus dem Heimatland aus. Falls Sie jedoch länger in Neuseeland leben möchten, müssen Sie einen Neuseeländischen Führerschein beantragen. Den Führerschein muss man immer bei sich haben.

Noch einige Informationen:

Um in Neuseeland ein Auto zu mieten, müssen Sie mindestens 25 Jahre alt sein.
Sie dürfen nur die Fahrzeuge fahren, für die Sie einen Führerschein besitzen.
Kontrollieren Sie die Gültigkeit Ihres Führerscheins vor der Abreise.
Falls der Führerschein nicht in Englisch ist, sollten Sie ihn sich übersetzen lassen.
Fahren Sie auf der linken Seite.
Das Tempolimit auf Landstraßen beträgt 100km/h und 50km/h innerhalb von Wohngebieten

Kleiner Tipp:

Wollen Sie sich ein Auto kaufen aber nicht viel Geld ausgeben?

Kaufen Sie sich die Zeitung „ Buy Sell Swop“. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Ausgabe mit interessanten Angeboten, nicht nur für den Autokauf.

Autofahren in Neuseeland

Wer nach Neuseeland mit dem Plan kommt, sich ein Auto zu mieten oder zu kaufen, muss sich umstellen, denn hier herrscht wie auch in Großbritannien Linksverkehr.

Mit dem Wechsel auf die andere Straßenseite ist es aber nicht getan. Wer in Neuseeland mit dem Auto fahren will, muss damit rechnen, dass er nicht so schnell vorwärts kommt, wie das in Europa der Fall ist. Manchmal hat man das Gefühl, dass man nicht nur schnell einfach ankommen, sondern auch die Natur auf der Fahrt genießen soll.

Die Maximalgeschwindigkeit beträgt auf allen Straßen 100km/h. Der höchste Standard stellen die mehrspurigen Motorways dar, die mit den deutschen Autobahnen vergleichbar sind. Dies gibt es nur um große Städten, wobei sie dann nach einer relativ geringen Kilometerzahl in zweispurige Highways übergehen. Für die langsamen Fahrzeuge gibt es die „slow vehicle bays“. Das sind Einbuchtungen für langsam fahrende Fahrzeuge, sodass man nicht zum Verkehrshindernis wird. An dieser Stelle werden einspurige Highways, auch State Highways genannt, für ein bis 2 Kilometer wieder zweispurig.

Die Straßen sind im Allgemeinen schmaler, besonders in den bergigen Regionen, und vor allem kurviger. Dies hängt damit zusammen, dass es relativ wenig Tunnel gibt und die Straßen um die Berge herumgebaut werden muss. Gerade im Winter ist dies sehr tückisch und manche Streckenabschnitte werden sogar aus Sicherheitsgründen kurzweilig geschlossen. Häufig findet man Schilder Geschwindigkeitsangaben in den Kurven, sodass man einen Anhalstpunkt hat, wie schnell man die sie nehmen kann.

Nach den Highways zweiter Ordnung kommen dann irgendwann die sogenannten Gravel Roads, Schotterstraßen, die nicht selten zu interessanten Sehenswürdigkeiten führen. Vorsicht: Wer mit dem Mietauto unterwegs ist, wird höchstwahrscheinlich eine Klausel in seinem Mietvertrag haben, die das Fahren auf Gravel Roads verbietet. Wer sein eigenes Auto hat, für den sollte das kein Problem sein.

Die besondere Beschaffenheit der Straßen in Neuseeland, auch der Straßenbelag ist rauer und gröber als in Deutschland, ist es geschuldet, dass Steinschläge an der Tagesordnung sind. Auch die Reifen nutzen sich durch den groben Straßenbelag schneller ab. Dies muss man als gegeben hinnehmen und die Mehrkosten, die dadurch entstehen können, vorsichtshalber mit einplanen (das Wechseln der Frontscheibe kostet ab 300 Dollar aufwärts, das Auffüllen mit Harz bei kleinen Steinschlägen rund 40 Dollar aufwärts).

In Neuseeland gibt es noch ein paar kleine Besonderheiten, was den Straßenverkehr anbelangt. Die Brücken sind in der Regel einspurig. Gerade auf der sehr dünn besiedelten Südinsel wären zweispurige Brücken unwirtschaftlich – es sind einfach zu wenig Menschen, die sie nutzen würden. Hier gilt es die auf den Schildern angezeigte Vorfahrt zu beachten, denn die Brücken sind wirklich nur so breit, dass ein Auto auf Ihnen Platz hat!

Weiterhin gibt muss man beim Tanken aufpassen. Mit ein wenig Geschick kann man hier sparen, denn das Tanken in den großen Städten ist günstiger als irgendwo im Hinterland. Besonders auf der Südinsel sollte man das Mitnehmen eines Benzinkanisters in Erwägung ziehen, denn gerade in den Nationalparks (z.B Milford Sounds) gestaltet sich das Tanken schwierig. Es wird aber mit Schildern darauf hingewiesen, wenn sich in auf lange Sicht keine Tankstelle mehr befindet. Eine Variante ist, einfach an der Tankstelle nachzufragen.

Dass in Neuseeland Linksverkehr herrscht, ist wohl bekannt

Das ist in den meisten Teilen des Landes auch kein Problem für europäische Autofahrer, da die Überlandstraßen zweispurig sind und man sich kaum vertun kann. Man kann stundenlang durch traumhaft schöne Landschaften fahren, die das Autofahren im Land zum Erlebnis werden lassen. Die bei den Straßenplanern offensichtlich sehr beliebten „One Lane Bridges“, einspurige Brücken von sehr unterschiedlicher Länge, haben jeweils Schilder, auf denen ersichtlich ist, wer Vorfahrt hat.

Interessanter wird es, wenn man an einen „Roundabout“ gerät, einen Kreisverkehr. Das ist besonders lustig in den größeren Städten, wenn dann nämlich noch mehr Autos in den Kreisverkehr einfahren wollen und man nicht die ganze Straße für sich hat.

Mein Tipp zum Autofahren in Neuseeland: Ruhe bewahren. Die Regeln sind erlernbar, und wenn man sie mal raushat auch gar nicht mehr so schwer.

In Neuseeland fährt man auf der linken Straßenseite.
Trotzdem gilt die Vorfahrtsregel Rechts vor Links.
Wenn man selbst nach links in eine Straße einbiegen will und es kommt ein Auto entgegen, das in dieselbe Straße abbiegen möchte, muss man warten. Das entgegenkommende Auto hat Vorfahrt, auch wenn es die eigene Fahrbahn dabei kreuzt.

Im Kreisverkehr ist die Lage ähnlich: Wer bereits im Kreisverkehr drin ist und von rechts kommt, hat immer Vorfahrt. Möchte man in den Kreisverkehr einfahren, muss man warten, bis alle von rechts kommenden Autos vorbeigefahren sind. Ist man mal drin, wird rechts geblinkt, solange man weiterfährt. Möchte man den Kreisverkehr verlassen, blinkt man links, bevor man in die jeweilige Ausfahrt abbiegt.

Geschwindigkeiten gibt es hauptsächlich zwei verschiedene: 50 km/h in den Städten, 100 km/h auf Landstraßen (Highways). Da die Straßen in Neuseeland vor allem auf der Südinsel durch bergiges Gebiet führen und sehr, sehr, sehr viele Kurven haben, sind meist kurz vor den Kurven die empfohlenen Geschwindikeiten angegeben, mit denen man sicher durch die Kurve kommt. So kann es sein, dass trotz einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 km/h auf der Landstraße für die Kurve 65 km/h empfohlen wird. Man sollte sich unbedingt an diese Vorgaben halten und die Kurven nicht unterschätzen, vor allem nicht bei Regen oder im Winter.

Wer ein eigenes Auto besitzt, sollte sicherstellen, dass auf der Winschutzscheibe zwei Plaketten gut sichtbar befestigt sind: Der gültige WOF (Warrant of Fitness, der neuseeländische TÜV) und die gültige Registrierung. Ist eins von beiden abgelaufen, kann das zu saftigen Strafen führen.

Überhaupt sind neuseeländische Polizisten meistens knallhart, jedenfall in meinem Fall. Häufig sehr gutaussehend und überaus freundlich, verpassen diese hübschen Officers ohne mit der Wimper zu zucken Strafzettel in empfindlicher Höhe. Besonderen Augenmerk legt die neuseeländische Polizei auf „drink driving“ (Autofahren unter Alkoholeinfluss). Ich selbst musste unter anderem blechen für versehentlich Vorfahrt missachtet, und zwar 150 Dollar. Das tut weh, also mein Tipp: Informiert euch gut über die Verkehrsregeln, bevor Ihr losfahrt. Für 150 Dollar kann man nämlich auch einen Bungeejump machen, und das gibt wesentlich schönere Erinnerungen.

In eine gute Autoversicherung zu investieren ist dagegen wirklich sinnvoll: eine Third-Party-Insurance (Versicherung, die bei einem Unfall die Kosten der gegnerischen Partei abdeckt), sollte es mindestens sein. Ich persönlich habe mich für eine „comprehensive insurance“ entschieden, also eine, die auch die Schäden an meinem Auto zahlt. Das hat sich schon gelohnt, als mir in eindeutig suizidaler Absicht ein fetter Vogel auf die Windschutzscheibe gekracht ist und diese zerbrochen hat. Das hätte auch 150 Dollar gekostet, aber zum Glück musste ich in diesem Fall keinen Cent dazuzahlen.

Tipps für sicheres Fahren in einem kurvenreichen Land

Autofahren in Neuseeland kann ein Abenteuer für sich sein. Ein Reisender fragte einmal „Gibt es in diesem Land eigentlich gerade Straßen?“. Die Antwort: sehr wenige.

Kurvenreiche Bergstraßen, einspurige Brücken, Schafe auf der Autobahn und dazu vielleicht noch strömender Regen sind Herausforderungen. Hier sind ein paar Tipps für Euch, damit Ihr auch im Auto sicher durch's Land kommt!


Immer links halten

In Neuseeland ist Linksverkehr, Ihr fahrt also immer auf der linken Straßenseite. Trotzdem gilt die Vorfahrtsregel „Rechts vor links“ an Kreuzungen und Einmündungen! Die Vorfahrtsregeln beim Abbiegen sind recht kompliziert, aber jede Polizeidienststelle hat übersichtliche Broschüren, auf denen die Regeln bildlich gut erklärt werden.

Die rechte Fahrspur dürft Ihr nur zum Überholen benutzen. Wenn Ihr überholt, gibt es auf dreispurigen Straßen manchmal eine „passing lane“, in jedem Fall überholt Ihr aber immer von rechts. Eine durchzogene gelbe Linie auf der Straße heißt immer „Überholverbot“.


Sicherheitsgurt

In ganz Neuseeland besteht Anschnallpflicht. Eine landesweite Kampagne mit dem Namen „Click it or Ticket“ sorgt dafür, dass Polizisten auch auf vermeintlich einsamen Überlandstraßen präsent sind und sehr genau hinschauen. Das Bußgeld kann saftig sein.


Roundabout- Kreisverkehr

Ein Roundabout kann die ersten Male Nerven kosten, aber eigentlich sind die Regeln nicht so schwer. Wer schon im Kreisverkehr drin ist und damit von rechts kommt, hat Vorfahrt.

Wenn Ihr den Kreisverkehr an der ersten Ausfahrt verlasst, blinkt Ihr beim Einbiegen in den Kreisverkehr sofort links. Wenn Ihr mehr als die Hälfte des Kreisverkehrs umrundet, blinkt Ihr zuerst rechts und dann links, bevor Ihr den Kreisverkehr verlasst. Vorsicht: Die meisten Kreisverkehre haben zwei Spuren. Auf der inneren bleibt Ihr, wenn Ihr den Kreisverkehr mehr als die Hälfte umrundet. Passt auf, wenn Ihr die Spur wechselt!


Geschwindigkeitsbegrenzungen

Auf Überlandstraßen ist die Höchstgeschwindigkeit 100 kmh. Manchmal findet Ihr auf solchen Straßen Schilder mit der Bezeichnung „LSZ“ (limited speed zone). Das heißt, dass bei schlechten Straßenbedingungen (z.B. Regen, Eis) die Höchstgeschwindigkeit nur 50 kmh beträgt.

In Ortschaften dürft Ihr generell nur 50 kmh fahren.
Einige Überlandstraßen führen über Bergpässe und enge Brücken- auch wenn Ihr theoretisch 100 kmh fahren dürft, sollte sicheres und damit auch langsameres Fahren immer vorgehen. Bedenkt, dass Ihr diese Art von Straßen nicht gewöhnt seid und passt vor allem in Kurven auf!


Unbefestigte Straßen

Viele Straßen in Neuseeland sind eng, unbefestigt und unmarkiert, manchmal endet auch der Straßenbelag plötzlich. Daher immer die Augen nach Schildern offen halten, die dies ankündigen! Manche Straßen haben unbefestigte Seitenstreifen aus Kies.

Hier solltet Ihr immer nur 40-50 kmh fahren. Besonders wenn ein anderes Auto entgegenkommt heißt es: Geschwindigkeit reduzieren und vorsichtig aneinander vorbei fahren.


Parkverbot

Neben einer gelben Linie und 6 Meter vor oder hinter einer Kreuzung ist das Parken immer verboten. Parkverbotsschilder mit roter Schrift auf weißem Grund gelten immer. Gebotsschilder mit weißer Schrift auf blauem Grund gelten von Montag bis Samstag, 8 bis 18 Uhr.


Alkohol und Autofahren

Wer Auto fährt, sollte überhaupt nicht trinken. Das Fahren auf unbefestigten und kurvenreichen Straßen kann für Euch, Eure Beifahrer und andere Autofahrer extrem gefährlich werden.

Die Promillegrenzen in Neuseeland sind:

 0,3 Promille für Fahrer unter 20 Jahren
 0,8 Promille für Fahrer über 20 Jahren mit uneingeschränktem Führerschein.

Wer diese Grenzen überschreitet, riskiert nicht nur ein saftiges Bußgeld sondern generell ein Gerichtsverfahren und ist zusätzlich auch nicht mehr versichert.


Unfall

Wenn Ihr einen Unfall habt, benachrichtigt sofort die Polizei. Die landesweite Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Notartz lautet 111.


Tiere auf der Straßen

Da es besonders in ländlichen Gegenden viele Farmen gibt, müsst Ihr manchmal die Straßen mit Schafen oder Rindern teilen. Hier gilt: Geschwindigkeit reduzieren und anhalten, wenn Ihr die Tiere erreicht. Lasst die Tiere vorbei oder fahrt langsam hinterher und wartet Anweisungen des jeweiligen Farmers ab. Falls Ihr versehentlich ein Tier verletzt, müsst Ihr das sofort auf der nächsten Farm melden.


Sicherheit

Diebe haben es auch in Neuseeland auf die Autos der Reisenden abgesehen. Schließt das Auto immer ab, kurbelt die Fenster hoch und lasst keine Wertsachen im Wagen! Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, packt die Sachen in den Kofferraum, keinesfalls auf die Sitze wo man sie sofort sehen kann.


Tipp:

Die Polizeidienststellen haben einige Broschüren zum Thema „Sicheres Fahren“, in denen die Verkehrsregeln erklärt werden. Holt Euch am besten gleich am Anfang Eurer Reise eine davon und lasst sie im Auto, dann könnt Ihr auch später noch nachlesen, wenn Ihr Euch nicht mehr sicher seid!